Aktuelles Hintergrund
12. Mai 2013

Besuch des Behindertenbeauftragten Dr. Gert Strube in der WIB-Redaktion

Dr. Gert Strube besucht die WIB-Redaktion der Lebenshilfe
Dr. Gert Strube besucht die WIB-Redaktion der Lebenshilfe

 

Am 25.4.2013 besuchte Herr Dr. Gert Strube, Behindertenbeauftragter der Stadt Lindenberg, die Redaktion der Werkstattzeitung der Lindenberger Werkstätten (WIB). Es wurden alle Themen behandelt, die Menschen mit Behinderung als Hindernis oder Gefahrenquelle bei der Mobilität im öffentlichen Leben erleben.

Durch das Wirken als Vermittler konnte Herr Dr. Strube schon einiges in die Wege leiten. Es werden immer wieder Verbesserungsvorschläge vorgebracht, die dann im Gespräch mit den zuständigen Personen bei der Stadt Lindenberg auch angehört und wenn möglich auch umgesetzt werden. Die Mitarbeiter der WIB-Redaktion der Lebenshilfe freuen sich, mit ihren Anliegen angehört zu werden und zu sehen, wie die Anliegen auch umgesetzt werden und damit zur Verbesserung der Mobilität von Menschen mit Behinderung beitragen.

zu den aktuell anstehenden Punkten, die Herr Dr. Strube der Stadt Lindenberg vorgebracht hat:

1. Wegen der Klagen über rücksichtslose Radfahrer, darüber klagen am Waldsee auch Menschen ohne Behinderung, hat Herr Geiger extra einen Artikel in der Aprilausgabe von "Lindenberg aktiv" veranlasst. Außerdem sei ihm von der Polizei zugesichert worden, daß häufiger kontrolliert würde.

2. Die gelben Striche an den Treppenstufen werden jetzt erneuert. Es handelt sich dabei um Klebebänder. Es wird versucht, zum besseren Erkennen, etwas breitere Bänder zu besorgen.

3. Bei der Neugestaltung der Staufener Straße wurde seitens des Bauamtes, der Anregung des Behindertenforum folgend, mit der beauftragten Baufirma gesprochen.
Das Quergefälle der Gehsteige beträgt lediglich 1 1/2 bis 2%. In Höhe Einmündung Hochgratstraße wird ein Zebrastreifen angebracht. Der Bordstein, der sonst eine Höhe von 10 cm hat, wird auf 2 cm abgesenkt.

4. Ein weiterer Zebrastreifen über die Alemannenstraße, der zur Bushaltestelle in der Staufenerstraße führt, erhält zusätzlich eine Leitspur für Sehbehinderte. Hier wird der Bordstein auf 0 cm abgesenkt.

5. Ein behindertengerechter Toilettenwagen wird am Huttag auf dem Stadtplatz stationiert.

Ein Hauptanliegen von Dr. Strube ist es auch, ein Verzeichnis behindertengerechter Einrichtungen für die Stadt Lindenberg zu erstellen, ähnlich wie es in anderen Städten bereits existiert. Er sucht noch nach Mitstreitern, die sein Vorhaben unterstützen.