Aktuelles Hintergrund
12. September 2018

Dankkaffee für Ehrenamtliche der Lebenshilfe

Fröhliche Stimmung an diesem strahlend goldenen Oktobertag prägte die Veranstaltung der Lebenshilfe, die jedes Jahr als Dank für die ehrenamtliche Hilfe durchgeführt wird. Das Hauswirtschaftsteam der Wohnheime brachte mit einer herbstlichen Dekoration ganz besonderen Zauber in die Cafeteria der Lebenshilfe. Die Musikgruppe der Heilpädagogischen Tagesstätte stimmte ein „La Donna mobile“ mit den zarten Klängen der Tischharfen an. Unter der Leitung und begleitet von Christoph Link von der Musikschule, Marianne Häußler und Anita Schubert als Fachpersonal der Tagesstätte spielten die Jugendlichen konzentriert auf ihren Instrumenten. Alle ehrenamtlichen Helfer waren eingeladen. Sie hatten ihren Dienst übernommen bei der Haussammlung im Landkreis Lindau, beim Jahrmarktstand, am Weihnachtsmarkt, bei Begleitenden Angeboten wie Laufgruppe oder  Trommelgruppe, bei Fahrten zum Fußballtraining, bei der Betreuung von Menschen im Wohnheim, beim Leeren der Spendeneulen, beim Musizieren bei Veranstaltungen, Veranstaltungen für die Betreuten, beim Kuchenverkauf, einfach in ganz vielen Situationen. Werner Berschneider, Vorsitzender der Lebenshilfe sprach bewegende Dankworte an die Gäste, die die Wertschätzung für ihre Arbeit bekommen sollten. Er nannte die Summen, die die Haussammlung dieses Jahr einbrachte. Es sind wieder annähernd 25.000,- €, die ersammelt wurden. Aber nicht nur die Summen sind wichtig, einen ganz großen Anteil verdient auch die Kommunikation nach außen, die die Ehrenamtlichen in ihrem Amt weitergeben. Werner Berschneider dankte für die Herzlichkeit, für jedes Lächeln und die guten Worte, die im Namen der Lebenshilfe weitergegeben werden und den guten Geist des Miteinanders hinaustragen zu den Menschen. Dies geschieht auch auf dem Weihnachtsmarkt, auf dem Jahrmarkt bei oft grimmigen Wetterbedingungen.
In diesem Jahr wurden drei Damen ganz besonders geehrt.

  * Frau Doris Friedl, die schon bei der Gründung der Haussammlung in Oberreute mit Frau Braun zusammen alles neu organisierte, und seither die Organisation an diesem Ort übernahm.
  * Frau Fini Pemsl, die in Hergensweiler die Organisation schon viele Jahre in der Hand hatte.

  * Frau Annemarie Schneider, die über 35 Jahre in Opfenbach die Organisation der Sammlung übernahm, mitunter 17 Sammlerinnen hatte sie zu koordinieren.

Werner Berschneider und Frank Reisinger gratulierten ihr in wertschätzender Anerkennung für ihren großen Einsatz all die Jahre.

Frank Reisinger erklärte den Gästen, wofür die Spenden eingesetzt werden. Er erläuterte, dass all die Ausflüge, Projekte, Besonderen Aktionstage nur durchgeführt werden können, wenn ausreichend Mitarbeiter dabei sind, um die Betreuung zu gewährleisten. Gerade bei den Kindern und Jugendlichen der Heilpädagogischen Tagesstätte ist ein großer Aufwand, alle Besonderheiten zu berücksichtigen. Da wird ein kleiner Ausflug zum Waldsee, der ja ganz in der Nähe liegt, und zu Fuß zu erreichen ist, schon mit hohem Aufwand betrieben, um mit den Kindern gut über die Straße zu gehen. Auch vor Ort sind immer viele aufmerksame Augen nötig, wenn die Kinder unbeschwert das Wasser genießen.
So dankte der Geschäftsführer der Lebenshilfe für den großartigen Einsatz, der all die schönen Dinge wie Reittherapie, Eseltrekking, Ausflüge, Musiktherapie und vieles mehr möglich macht. Selbstbewusstsein, soziales Miteinander und Alltagskompetenz werden gestärkt dabei und strahlende Augen zeigen, wie viel Freude sie auch bereiten. Zur Verstärkung im Personalbereich wird der Erlös eingesetzt.

Bei der Verabschiedung überreichten Werner Berschneider und Frank Reisinger Rosen an die Gäste, kleine Vasen in Herzform aus dem alten Rainhausholz wurden verschenkt und fanden dankbare Gäste.

„ Wir machen das doch gerne für die Lebenshilfe und wissen, dass das Geld gut verwendet wird,“ erklärte eine der Haussammlerinnen ihre Motivation für ihre Arbeit beim Abschied.