Aktuelles Hintergrund
01. Februar 2019

Frühlingsfestival der Lebenshilfe

Aufgeregt erwarteten die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen der Heilpädagogischen Tagesstätte und der Werkstatt der Lebenshilfe den Nachmittag des 28. März 2019. Die Lebenshilfe veranstaltete das erste gemeinsame Konzert aller Musiker, die  in der Lebenshilfe Tagesstätte betreut werden oder in der Werkstatt arbeiten. Der Kulturboden, geschmückt mit Frühlingsblüten bot dafür eine schöne Bühne. Jochen Schnabel, im Sozialdienst der Werkstatt, hatte die Gesamtleitung, Daniela Schäffler vom Sozialdienst der Lindauer Werkstatt begrüßte die Gäste und führte als Moderatorin durchs ganze Programm.
Mit den Klängen von „La Donna e mobile“, mit Tischharfe und Gitarre, eröffnete die Musikgruppe der Heilpädagogischen Tagesstätte unter Leitung von Marianne Häußler das Konzert. Aufgeregt und dann aber sehr konzentriert boten die Kinder und Jugendlichen die eingeübten Melodien dar. Großer Applaus der begeisterten Zuschauer folgte.
Die 2. Gruppe „Staam“, eine Rockband aus der Lindauer Werkstatt unter Leitung von Tom Behrend, bot ein paar tolle Songs dar, „When I come around“ von Green Day, „Zombie“ von Cranberrys, „Everybody wants to be an Astronaut“ von Royal Republic, und ein Song, der immer dabei sein muss „Ein Kompliment“ von Sportfreunde Stiller. Präsentiert wurden die Songs der Band von Sänger und Gitarrist Sebastian Lay, der die Zuschauer begeistert mitnahm.

Der Spielkreis der Musikschule mit Christoph Link bot dann wieder zartere Klänge mit entspannender Atmosphäre dar.

Die Trommelgruppe „Tschabumm“ unter Leitung von Markus Hackenberg brachte dann einen Rhythmus in die Räume des Kulturbodens, der das Publikum richtig mitnahm. Die eindringlichen Trommeln riefen Swetlana Fribus auf die Bühne, die sich berufen fühlte, zu tanzen. Mit kraftvollen Tanzeinlagen begeisterte sie das Publikum, das  mit einem Sturm von Begeisterung und mit einem wirklich überwältigenden Applaus antwortete.

Die Werkstattband „Allsaits bereit“ brachte dann wieder ein Repertoire dar, das gefällig die Zuschauer unterhielt. Mit Tischharfen, Gitarren, einer Trommel, Keyboard und Bass erzielten sie einen abgerundeten Klang. Ein selbst komponiertes Stück von Silvia Späth, experimentelle Klänge, fast Chinesisch angehaucht, bezauberten die Zuschauer. Dies bildete den Abschluss des musikalischen Nachmittags.

Begeisterung bei Musiker/innen und Zuschauern war gleichermaßen groß und alle waren sich einig, dass so ein gemeinsames Konzert unbedingt wiederholt werden sollte.