Bongos, Lachen, Tanzen und ein Rhythmus, der ansteckt. In unserer Trommlergruppe kommen Menschen mit Unterstützungsbedarf zusammen, um gemeinsam Musik zu machen – ganz ohne Notenkenntnisse, ganz ohne Vorerfahrung, einfach mit Freude an der Bewegung und am Klang.
Geleitet wird die Gruppe von Markus Hackenberg und Peter Roßmanith aus der Abteilung ABB/Autismus.
Mit ihrer Leidenschaft für den Rhythmus schaffen die beiden eine Atmosphäre, in der sich alle Teilnehmenden einbringen können – ob laut oder leise, schnell oder langsam, im Takt oder auf der Suche danach. Genau das macht die Gruppe so besonders: Hier zählt nicht Perfektion, sondern das gemeinsame Erleben.
Das Begleitende Angebot der Lindenberger Werkstätten hat auch einen wissenschaftlichen Hintergrund. Studien aus der Sonderpädagogik und Musiktherapie zeigen, dass gemeinsames Trommeln bei Menschen mit geistiger Behinderung neben dem Spaß an der Musik weitere positive Effekte haben kann.
- Motorik und Koordination: Rhythmische Bewegungsprogramme mit Trommeln fördern die motorischen Fähigkeiten – etwa die Koordination von Hand und Auge – sowie das Sozialverhalten von Menschen mit geistiger Behinderung.
- Impulskontrolle und emotionales Wohlbefinden: Aktives gemeinsames Musizieren kann die Impulskontrolle stärken und sich positiv auf das emotionale Erleben auswirken.
- Verbindung auf Augenhöhe: Wenn eine Gruppe gemeinsam trommelt, kann ein Moment echter Begegnung entstehen: Alle folgen demselben Rhythmus, hören aufeinander und tragen zum gemeinsamen Klangbild bei. Unterschiede in Fähigkeiten oder Kommunikationsweisen treten dabei in den Hintergrund – der Beat verbindet.
Für viele der Teilnehmenden ist die Trommlergruppe mittlerweile ein fester und geschätzter Termin in der Woche. Sie bietet einen Ausgleich zum Alltag, ein Ventil für Energie und Emotionen – und nicht zuletzt jede Menge Spaß am gemeinsamen Musizieren.
Unsere Begleitenden Angebote sind fester Bestandteil unseres Förderauftrags und bedeuten wertvolle Zeit mit unseren Mitarbeitenden. Begleitende Angebote in den Werkstätten stehen für:
- Ganzheitliche Förderung: Nicht nur Arbeitsfähigkeiten zählen, sondern auch motorische, soziale und emotionale Kompetenzen. Studien aus der Sonderpädagogik zeigen, dass rhythmische Bewegungsprogramme wie gemeinsames Trommeln motorische Fähigkeiten und Sozialverhalten von Menschen mit geistiger Behinderung fördern können.
- Ausgleich und Selbstregulation: Begleitende Angebote schaffen einen Rahmen, in dem Menschen Energie und Emotionen konstruktiv ausdrücken können. Das kann gerade für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung oder hohem Unterstützungsbedarf ein wichtiger Baustein für Wohlbefinden im Alltag sein.
- Gemeinschaft und Freude: Jenseits von Leistungsanforderungen entsteht ein Raum für echte Begegnung. Nicht nur beim Trommeln. Unsere Angebote umfassen Tanzen, Singen, Fitnesstraining, Hochbeet-Gestaltung, Umweltpädagogik, Minigolf, Schwimmen, Laufen und Fußball.
Bei der Lebenshilfe Lindau und den Lindenberger Werkstätten ist uns wichtig, dass Menschen mit Unterstützungsbedarf Räume finden, in denen sie sich ausdrücken, ausprobieren und wohlfühlen können. Die Begleitenden Angebote bieten diese Räume innerhalb eines geschützten Sozialraums und sorgen dabei für Gemeinschaft, Spaß und Selbstwirksamkeit.
Transparenzhinweis: Bei diesem Text wurden auch KI-generierte Informationen verwendet, die anhand voneinander unabhängiger Quellen geprüft wurden.
