Leichte Sprache
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Vor 17 Jahren: Deutschland unterzeichnet die UN-Behindertenrechtskonvention

Foto von SHVETS production/pexels

Vor 17 Jahren hat Deutschland ein Versprechen gegeben.  Im März 2009 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert. 

Das klingt nach trockenem Rechtstext, ist aber in Wahrheit ein Manifest für die Menschlichkeit. 

Es besagt: Inklusion ist kein „nice-to-have“ oder ein Akt der Wohltätigkeit. Es ist ein Menschenrecht.

Inklusion bedeutet, dass nicht der Mensch sich anpassen muss, um „dazuzugehören“ – sondern dass wir unsere Welt so gestalten, dass Barrieren erst gar nicht entstehen. 

Ob in der Schule, im Job, beim Sport oder beim Einkaufen und dem Behördengang: Jeder Mensch hat das Recht, einfach dabei zu sein und Zugang zu haben.

Doch Rechte auf dem Papier sind nur der Anfang. Wir von der Lebenshilfe Lindau arbeiten jeden Tag daran, dieses Versprechen mit Leben zu füllen. 

Vor 17 Jahren hat Deutschland die UNBRK unterzeichnet - und damit die Verpflichtung, die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu schützen und volle Teilhabe zu garantieren. 

Fast zwei Jahrzehnte später sind wir vom Ziel einer inklusiven Gesellschaft nicht nur immer noch weit entfernt. Bereits Erreichtes droht sogar wieder verloren zu gehen. 

Denn die Politik plant Kürzungen bei der Eingliederungshilfe. Stillhalten und Schweigen ist daher keine Option!

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat zum Thema Inklusion eine eigene Dossier-Seite in Leichter Sprache erstellt: 

HIER lesen: Inklusion einfach erklärt


Michael Wollny
Kommunikation / Öffentlichkeitsarbeit & Social Media
michael.wollny@lh-lindau.de