Bei der Berufsmesse in Lindau präsentierten die Lebenshilfe Lindau und die Lindenberger Werkstätten das Berufsbild der Heilerziehungspflege (HEP) – und sorgten dabei für so manches erstaunte Gesicht.
Besonders das Thema Gehalt überraschte viele Besucherinnen und Besucher: Das Vorurteil, im sozialen Bereich verdiene man kaum etwas, stimmt längst nicht mehr – und das kam an, wie Simone Roth erklärt. Die Heimleiterin war ebenso bei der Berufsmesse mit Interessierten im Austausch, wie Peter Glas (Sozialdienst), Tom Behrendt (HEP) und Anna Nohr (FSJ).
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“Gefragt waren vor allem die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Berufs. Als HEP lassen sich pflegerische und pädagogische Aufgaben miteinander verbinden und je nach Lebensphase oder persönlichem Schwerpunkt gestalten”, so Roth.
Gerade jüngere Besucherinnen und Besucher zeigten sich demnach begeistert – viele blieben lange am Stand, hörten aufmerksam zu und stellten viele Fragen. Bereits am Vormittag gab es zwei konkrete Praktikumsanfragen.
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Tom Behrend, “Hepper” bei der Lebenshilfe Lindau, machte klar: “Wir stehen Ausbildungsstätten in der Industrie in nichts nach, trotzdem sind die Schüler*innen immer wieder überrascht davon, was die Ausbildungen für Möglichkeiten bieten und wie hoch der Lohn tatsächlich ist”, erklärt er zu den klassischen Vorurteilen, die sich über soziale Berufe hartnäckig halten.
Auch das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) als niedrigschwellige Möglichkeit zum Reinschnuppern stieß auf großes Interesse.
Das Berufsbild der Heilerziehungspflege ist nach wie vor zu wenig bekannt – das zu ändern und die enorme Attraktivität der sozialen Berufe zu verdeutlichen setzen wir uns bei der Lebenshilfe Lindau als Ziel.
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