Die Turn- und Festhalle Maria-Thann war am Wochenende einmal mehr Austragungsort des Indoor-Cycling-Spendenmarathons, der 2026 bereits zum siebten Mal durchgeführt wurde.
Das Event wird neben dem SV Maria-Thann auch von der SG Niederwangen, der MTG Wangen sowie dem SV Neuravensburg organisiert.
Über acht Stunden wurde in der Turnhalle für den guten Zweck geradelt. Im vergangenen Jahr kamen 60 Spinning-Räder zum Einsatz und auch 2026 war die Halle wieder bestens gefüllt.
„Wir hatten 480 Teilnehmer-Plätze zu vergeben und sind ausgebucht“, freute sich Dieter Weishäupl vom SV Maria-Thann, der seit Jahren schon das Event mit großem persönlichem Einsatz organisiert.
Da sich die Spendensumme neben Teilnahmegebühren und Einzelspenden vor allem auch durch Spenden sogenannter „Rad-Paten“ zusammensetzt, hatte Weishäupl zunächst Bedenken.
Denn diese „Rad-Patenschaften“ werden in der Regel von regionalen Unternehmen übernommen. „Da haben einige aufgrund der wirtschaftlichen Lage schon zurückhaltend reagiert“, erklärt er. „Aber es kamen dann neue Firmen dazu, auch überregional, sodass wir sehr zuversichtlich sind, auch in diesem Jahr wieder eine Gesamtspendensumme im Bereich der 10.000 Euro zu erzielen.“
Ein fantastischer Betrag, der auf vier soziale Einrichtungen aufgeteilt werden soll: Lichtblick e.V, die Kinderbrücke Isny/Leutkirch/Wangen, die Stiftung Valentina sowie die Lebenshilfe Lindau.
Und so ließ es sich das Team Lebenshilfe Lindau auch nicht nehmen, selbst tatkräftig in die Pedale zu treten. Auf der Bühne gaben die Spinning-Coaches zu motivierendem Sound das Tempo vor, buntes Disco-Licht flutete die Halle und verlieh dem schweißtreibenden Spaß einen stimmungsvollen Event-Charakter als sportlich-verbindendes Gemeinschaftserlebnis.
Das Team Lebenshilfe Lindau war mit rund zehn Personen vor Ort. Wer nicht selbst radeln konnte, unterstützte seine Team-Kolleg*innen oder genoss einfach ein leckeres Stück Kuchen zum Kaffee in der Bistro-Area.
Hubert Traut, Vorstand der Lebenshilfe Lindau, war begeistert von der „tollen Atmosphäre“. In einer kurzen Dankesrede betonte er, dass man beim Indoor-Cycling-Spendenmarathon zwar auf der Stelle radelt, aber dennoch „richtig viel bewegen kann“.
Traut sprach allen „Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein riesiges Dankeschön“ aus. Sie alle würden „ein starkes Zeichen für Solidarität und Zusammenhalt setzen“.
Der Lebenshilfe-Vorstand dankte ausdrücklich auch den „vielen Helferinnen und Helfern im Hintergrund“, ohne die das Event gar nicht erst durchführbar wäre. „Natürlich möchten wir uns auch bei den Sponsoren bedanken. Eure Unterstützung zeigt, wie wichtig soziales Engagement ist und dass man gemeinsam mehr erreichen kann“, so Traut.



